Apple veröffentlicht neues iPhone-Update und stellt das iPhone Upgrade Program im Vereinigten Königreich ein

Apple hat in dieser Woche das Update auf iOS 26.2.1 für berechtigte iPhones veröffentlicht. Das Update kommt mit einer Reihe von Fehlerkorrekturen und bringt Unterstützung für den kürzlich vorgestellten AirTag2. Wie USA Today berichtet, erhalten Nutzer nach der Installation die Möglichkeit, den AirTag2 mit ihren Geräten zu verbinden.

Der neue AirTag2, den Apple am 26. Januar angekündigt hat, hebt sich vor allem durch seinen verbesserten Chip hervor. Dieser ist identisch mit dem Chip, der auch im iPhone 17, iPhone Air, Apple Watch Ultra 3 und der Apple Watch 11 zum Einsatz kommt. Die Reichweite zur Ortung von Gegenständen steigt damit laut Apple um 50 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell, zudem ist das akustische Signal jetzt ebenfalls um 50 Prozent lauter. Der AirTag2 kostet 29 US-Dollar pro Stück und ist sowohl im Apple Online Store als auch in physischen Apple Stores erhältlich.

Bereits iOS 26, das im September 2025 zusammen mit dem iPhone 17 und weiteren neuen Geräten veröffentlicht wurde, enthält zahlreiche neue Funktionen. Dazu zählt das überarbeitete Design „Liquid Glass“ und Funktionen wie Live-Übersetzung für Nachrichten und Anrufe sowie eine intuitivere Apple Maps-App. Mit dem aktuellen Update führt Apple nun gezielt Support für neue Hardware und kleinere Fehlerbehebungen nach.

Apple sorgt weiterhin für Kompatibilität älterer Geräte

Während aktuelle Geräte von neuen Features profitieren, erhalten auch ältere iPhones und iPads Updates – allerdings mit anderer Zielsetzung. Wie TechRadar berichtet, hat Apple vor kurzem Updates für iOS-Versionen veröffentlicht, die bereits über zehn Jahre alt sind, wie iOS 12 oder 15. Diese Updates bringen keine neuen Funktionen, sondern erneuern lediglich die Sicherheitszertifikate, die essenziell für den Betrieb von Basisdiensten wie iMessage, FaceTime und den Apple-Account-Login sind. So wird sichergestellt, dass diese Dienste mindestens bis Januar 2027 weiterhin funktionieren.

Im Alltag bedeutet das: Auch ältere Geräte, die als Hauptgerät längst ausgedient haben, bleiben für bestimmte Zwecke einsetzbar, beispielsweise als Musikplayer oder Zweitgerät für Kinder. Für viele Menschen, besonders in Ländern mit niedrigerem Einkommen, ist das ein wichtiger Faktor, da der Austausch gegen ein neueres Modell nicht immer möglich oder gewünscht ist.

Apple bleibt damit seiner Linie treu, ältere Hardware noch Jahre nach dem eigentlichen Support-Ende für essenzielle Dienste fit zu halten. Trotzdem weisen Experten darauf hin, dass die Nutzung älterer Geräte insbesondere beim Surfen im Internet oder für aktuelle Apps zunehmend eingeschränkt ist.

iPhone Upgrade Program wird im Vereinigten Königreich eingestellt

Parallel zu den Software-Neuerungen gibt es für Kunden im Vereinigten Königreich eine einschneidende Änderung in Apples Vertriebsstrategie. Das Unternehmen hat das iPhone Upgrade Program in Großbritannien eingestellt, wie MacRumors berichtet. Kunden können also künftig nicht mehr wie bisher jedes Jahr unkompliziert auf das neueste iPhone-Modell wechseln, sondern müssen auf klassische Finanzierungsmodelle ausweichen.

Laut MacRumors geht Apple damit einen Schritt zurück zu traditionellen Finanzierungssystemen, wie sie in vielen anderen Ländern bereits Standard sind. Für einige Verbraucher, die den jährlichen Gerätewechsel schätzen, bedeutet das eine Umstellung. Die Gründe für diesen Schritt sind nicht näher erläutert worden, könnten jedoch mit regulatorischen Änderungen oder veränderten Marktbedingungen zusammenhängen.

Fazit und Ausblick

Mit dem aktuellen Update auf iOS 26.2.1 und der Einführung des AirTag2 setzt Apple weiter auf die Integration neuer Hardware und die kontinuierliche Verbesserung von Systemfunktionen. Auch Nutzer älterer Geräte profitieren von der laufenden Wartung und bleiben für Basisdienste im Apple-Ökosystem eingebunden. Die Einstellung des iPhone Upgrade Program im Vereinigten Königreich markiert zugleich eine strategische Neuausrichtung im Vertrieb, deren Auswirkungen für Bestands- und Neukunden noch abzuwarten bleiben.

Insgesamt zeigt sich: Apple bleibt seinem Ansatz treu, neue Technologien einzuführen und gleichzeitig seinen langjährigen Nutzern den Zugang zu essenziellen Diensten zu sichern – auch wenn dies gelegentlich mit Veränderungen einhergeht, die nicht allen Nutzern gefallen dürften. Wie sich die Anpassungen am Markt bewähren, dürfte sich in den kommenden Monaten zeigen.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Scroll to Top