Nur wenige Tage vor der geplanten weltweiten Enthüllung hat die Metro-Spielereihe erneut für Schlagzeilen gesorgt. Nach dem letzten vollwertigen Serientitel, Metro Exodus aus dem Jahr 2019, stand die Zukunft der Serie für Fans lange Zeit in den Sternen. Mit Metro Awakening erschien zwischendurch ein VR-Ableger, der jedoch als Spin-off betrachtet wird. Nun wurde bestätigt, dass Publisher Deep Silver den nächsten Hauptteil der erfolgreichen Endzeit-Reihe angekündigt hat: Metro 2039. Die vollständige Vorstellung ist für den 16. April 2026 angesetzt.
Unmittelbar nach der offiziellen Ankündigung kursierten erste Leaks im Netz, insbesondere ein Artwork, das zahlreiche Spekulationen auslöste. Die Ankündigung selbst kam über den offiziellen Metro X (ehemals Twitter)-Account, der nicht nur den Titel, sondern auch das Datum für das globale Reveal-Event preisgab (MP1st).
Leak zum Artwork gibt Rätsel auf
Das aufgetauchte Artwork, das mutmaßlich den Protagonisten zeigt, wurde unter anderem von einem Reddit-Nutzer namens QuietProfile417 ausführlich analysiert. Laut dessen Beobachtungen sind auf dem Bild mehrere markante Details zu erkennen: Links im Bild sollen die Ruinen des Dark Ones-Hive aus Metro: Last Light zu sehen sein, inklusive dem Ostankino-Turm im Hintergrund. Im Kopfbereich der zentralen Figur erkennt der Nutzer eine humanoide Gestalt, die wie ein Dark One aus der Serie wirkt. Dies könnte auf ein erneutes Auftreten der Dark Ones in Metro 2039 hindeuten.
Weiterhin fällt auf, dass auf der rechten Seite des Bildes Banner zu erkennen sind, die laut Beobachtern dem deutschen Eisernen Kreuz ähneln. Dies könnte möglicherweise auf die sogenannte Vierte Reich-Fraktion im Metro-Universum oder deren Oberflächensiedlungen verweisen. Besonders diskutiert wurde auch das Helm-Design des Hauptcharakters: Auf dessen Stirn ist ein verzerrtes „M“ zu sehen. Ob dies das Symbol der Spartaner-Ordens ist oder einfach für „Metro“ steht, bleibt offen.
Interessant ist ebenfalls die offene Frage zur Identität des Protagonisten. Während Leaks bislang davon ausgehen, dass Artyom nicht die Hauptfigur sein wird, spricht das Artwork eine andere Sprache: Die Figur auf dem Bild hat graue Augen, genau wie Artyom. Auch die Waffe, die zunächst wie das bekannte Tikhar-Gewehr aussieht, könnte auf eine Weiterentwicklung hindeuten und möglicherweise ein Railgun sein – eine Anspielung auf eine Waffe, die Artyom am Ende von Metro Exodus von Miller erhalten hat.
Die Fans spekulieren daher, ob Artyom doch eine größere Rolle spielen könnte, als bisher angenommen. Gleichzeitig mahnen Beobachter zur Zurückhaltung: „Wir müssen abwarten, was am Donnerstag vorgestellt wird“, heißt es in der Reddit-Analyse (MP1st).
Reaktionen der Community und weitere Erwartungen
Insgesamt sorgt der Leak für angeregte Diskussionen innerhalb der Metro-Community. Während die Ankündigung des neuen Titels allgemein mit Vorfreude aufgenommen wird, herrscht hinsichtlich der konkreten Story-Details und des Gameplays noch große Unklarheit. Die Rückkehr der Dark Ones, die mögliche Einbindung alter Fraktionen wie dem Vierten Reich sowie Andeutungen auf bekannte Hauptfiguren wie Artyom werden in Fanforen und auf Social Media intensiv debattiert.
Interessierte Spieler und Medienvertreter warten nun gespannt auf das globale Reveal-Event am 16. April 2026. Dann will Deep Silver erstmals handfeste Details zu Metro 2039 präsentieren – darunter vermutlich auch Informationen zu Story, Gameplay und Plattformen.
Fazit und Ausblick
Der Leak zum Artwork hat die Vorfreude auf Metro 2039 weiter angeheizt, aber auch viele Fragen aufgeworfen. Ob und in welcher Form Artyom zurückkehrt, welche Rolle die Dark Ones spielen werden und wie sich die Fraktionen im nächsten Kapitel des Metro-Universums formieren, bleibt bis zur offiziellen Enthüllung unklar. Die Fans der Reihe müssen sich noch wenige Tage gedulden, bis Deep Silver am 16. April neue Einblicke und wohl auch erste Bewegtbilder liefert (MP1st – Artwork-Leak und Ankündigung). Bis dahin bleibt die Metro-Welt voller Spekulationen, die bald durch Fakten ersetzt werden dürften.