Pragmata-Demo: Leistungs-Benchmarks und Optimierung auf dem PC im Fokus

 

Pragmata setzt neue Maßstäbe bei Path Tracing und DLSS 4

Mit dem nahenden Release von Capcoms neuem Sci-Fi-Abenteuer Pragmata am 17. April rücken die technischen Möglichkeiten der PC-Version in den Mittelpunkt. Die Entwickler setzen erstmals vollständig auf die Path Tracing-Technologie innerhalb der hauseigenen RE Engine, unterstützt durch die neuesten Innovationen von NVIDIA, darunter DLSS 4 und Multi-Frame Generation. Die ersten Benchmarks und Analysen der Demo-Version geben nun Aufschluss darüber, wie leistungsfähig und skalierbar Pragmata auf modernen Gaming-PCs tatsächlich ist.

Die jüngsten Tests wurden auf einem High-End-System durchgeführt: Ein AMD Ryzen 9 7950X3D gepaart mit 32 GB DDR5-Arbeitsspeicher (6.000 MHz) und einer NVIDIA GeForce RTX 5090 lieferte die Grundlage für die Analysen. Als Betriebssystem kam Windows 10 64 Bit zum Einsatz, zusammen mit dem GeForce 595.97-Treiber. Solche Konfigurationen spiegeln das aktuelle High-End im PC-Gaming wider und erlauben einen Blick in die Zukunft der Spieleperformance (DSOGaming).

 

Benchmark-Ergebnisse: Path Tracing fordert selbst Top-Hardware heraus

Pragmata integriert Path Tracing nicht als optionales Feature, sondern als zentrales Element für realistische Licht- und Schatteneffekte. Laut den vorliegenden Benchmarks ist der Ressourcenhunger dieser Technologie beträchtlich: Im nativen 4K-Modus mit DLAA erreicht die RTX 5090 durchschnittlich 31 Bilder pro Sekunde, bei einem Minimum von 29 FPS. Erst die Aktivierung von DLSS 4 im Qualitätsmodus steigert die Bildrate auf nahezu 60 FPS. Mit zusätzlicher Frame Generation (DLSS 4 Quality plus Frame Gen) sind sogar bis zu 100 FPS möglich. Die Multi-Frame-Generation (MFG) Modi X3 und X4 treiben die Performance weiter – auf 150 bzw. 190 FPS. Diese Zahlen zeigen deutlich, wie stark das Upscaling und die KI-gestützte Bildgenerierung zur Leistungssteigerung beitragen.

Die Implementierung der Multi-Frame Generation gilt als solide. Zwar gibt es kleinere Geisterbilder, vor allem bei schnellen Kamerabewegungen, im normalen Spielbetrieb sind diese jedoch meist unauffällig (DSOGaming). Auch bei hoher Grundbildrate bleibt die Eingabelatenz gering, was für anspruchsvolle Spieler und Shooter-Fans von Vorteil ist.

Ein weiteres Ergebnis der Benchmarks: Native 4K-Path-Tracing-Darstellung überfordert auch aktuelle Top-Grafikkarten, wenn keine Upscaling-Technologien zum Einsatz kommen. Die Stromaufnahme der RTX 5090 steigt in diesen Szenarien auf über 600 Watt. Erst mit DLSS 4 Quality reduziert sich die Last, die Performance springt auf rund 195 FPS bei deutlich besserer Bildqualität im Vergleich zu klassischem TAA-Anti-Aliasing (GameGPU).

Einschränkungen gibt es aktuell noch bei DLSS 4.5 und experimentellen Multi-Frame-Generationen mit mehr als vierfacher Bildwiederholung, da die erforderlichen Treiber und freigegebene Programmbibliotheken erst zum Release-Tag zur Verfügung stehen werden. Bis dahin bleibt die aktuelle Demo-Version die Referenz für erste Leistungsabschätzungen.

 

Optimierung, Controller-Fragen und Ausblick

Die Optimierungsarbeit von Capcom wird von zahlreichen Seiten gelobt. Die Performance von Pragmata gilt, gemessen an der grafischen Komplexität, als beeindruckend. Dennoch bleibt klar: Wer Path Tracing in 4K mit maximalen Details erleben will, benötigt entweder absolute High-End-Hardware oder greift auf Cloud-Gaming-Optionen wie GeForce NOW zurück. Nutzer des Ultimate-Plans können die Demo mit Server-Kapazitäten erleben, die einer RTX 5080 entsprechen und so auch ohne eigene High-End-Hardware auf 5K und 120 FPS spielen (GameGPU).

Ein weiteres Thema ist die Steuerung: Capcom empfiehlt, die Demo vorab ausgiebig zu testen, um zwischen Maus-Tastatur und Controller die persönliche Präferenz zu ermitteln. Gerade die Hacking-Elemente im Spiel werden von einigen Spielenden als angenehmer mit dem Controller empfunden (PC Gamer).

 

Fazit: Beeindruckende Technik, aber hohe Hardware-Anforderungen

Die bisherigen Ergebnisse der PC-Benchmarks zur Pragmata-Demo zeigen ein klares Bild: Capcoms technischer Ansatz hebt die grafische Darstellung auf ein neues Niveau – vorausgesetzt, der PC bringt die nötige Leistung mit. DLSS 4, Ray Reconstruction und Multi-Frame Generation sind keine bloßen Zusätze, sondern essentielle Bestandteile für ein flüssiges grafisches Erlebnis. Für weniger leistungsstarke Systeme bleibt die Hoffnung auf weitere Optimierungen und die Option, via Streaming-Dienste dennoch in den Genuss der Sci-Fi-Welt zu kommen.

Mit dem offiziellen Release am 17. April und umfassenderen Benchmarks für weitere Grafikkarten und Prozessoren wird sich zeigen, wie breit Pragmata tatsächlich skaliert und ob die versprochene Performance auch auf Mittelklasse-Hardware Wirklichkeit wird. Für Technik-Enthusiasten und Fans moderner Grafik ist Pragmata schon jetzt eines der spannendsten Projekte dieses Frühjahrs.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Scroll to Top