Samsung setzt auf bewährtes Konzept: Die Galaxy S26-Serie und die Rückkehr des Plus-Modells

Samsung steht vor einer entscheidenden Phase. Nach den gemischten Reaktionen auf das Galaxy S25 Edge und der enttäuschenden Marktleistung des Modells hat das Unternehmen Konsequenzen gezogen. Im aktuellen Lineup der neuen Galaxy S26-Serie sucht Samsung nach Stabilität und setzt dazu auf Altbewährtes. Doch das Unternehmen steht auch unter dem Druck, neue Wege beim Preismodell und den beliebten Vorbestelleraktionen zu finden, wie jüngste Berichte zeigen.

Unverändertes Galaxy S26 Plus: Ein Schritt zurück zu alten Stärken

Neuen Informationen zufolge plant Samsung, das Galaxy S26 Plus zurück in die Mittelklasse der Flaggschiff-Serie zu holen. Das Modell wird mit einem 6,66-Zoll-Display erscheinen – exakt die gleiche Größe wie beim Vorgänger. Nach dem Flop des Galaxy S25 Edge, das mit nur 5,8 mm eines der dünnsten Geräte am Markt war, habe sich Samsung entschieden, auf das Edge-Modell künftig zu verzichten. Die Hoffnung, das Galaxy S26 Edge könne das mittlere Modell der S-Serie aufwerten, erfüllte sich nicht. Stattdessen kehrt das Plus-Modell zurück und füllt die Lücke zwischen dem Basis- und dem Ultra-Modell erneut aus.

Die Entscheidung scheint vor allem von Pragmatismus geprägt. Laut einem aktuellen Bericht von 9to5Google bleibt das Galaxy S26 Plus nahezu unverändert, was Design und Ausstattung betrifft. Die Größe des Basismodells soll allerdings zulegen, was darauf hindeutet, dass Samsung zumindest an manchen Stellschrauben drehen will, um das Lineup attraktiver zu gestalten.

Launch-Termin, Preisgestaltung und Vorbesteller-Strategien

Auch beim Zeitplan und der Preisstrategie der Galaxy S26-Serie gibt es Neuigkeiten. Während das Galaxy S25 bereits im Januar 2025 vorgestellt wurde, verschiebt sich der Launch des S26 auf später im Jahr. Wie ein Bericht von Forbes zusammenfasst, soll die Präsentation am 25. Februar in San Francisco stattfinden. Der Verkaufsstart ist für Anfang März angesetzt, wobei der 13. März als wahrscheinlichstes Datum gilt – ein Freitag, der für Samsung traditionell als Launch-Tag dient.

Die Preisgestaltung bleibt ein sensibles Thema. Ursprünglich kursierten Gerüchte über eine mögliche Preiserhöhung, was angesichts steigender Produktionskosten plausibel erscheint. Verschiedene Quellen berichteten von einem möglichen Anstieg zwischen 44.000 und 88.000 Won (umgerechnet etwa 31 bis 62 US-Dollar) pro Modell. Doch neue Informationen aus Südkorea deuten darauf hin, dass Samsung auch im vierten Jahr in Folge die Preise stabil halten könnte. Demnach würde der Einstiegspreis des Galaxy S26 bei 799 US-Dollar starten, das S26 Plus bei 999 US-Dollar und das Ultra-Modell bei 1.299 US-Dollar liegen, jeweils mit 256 Gigabyte Speicher.

Im Vorfeld der Markteinführung prüft das Unternehmen offenbar auch Änderungen bei den typischen Vorbesteller-Boni. Die bisherige Praxis, bei Vorbestellung ein kostenloses Speicher-Upgrade zu bieten, könnte eingestellt werden. Hintergrund sind laut Forbes die weltweit gestiegenen Speicherpreise, die den Spielraum für großzügige Aktionen verringern. Stattdessen könnten sich die Rabatte oder Boni auf andere Produktlinien verlagern, um die Gewinnspanne beim Flaggschiff zu sichern.

Fazit: Fokus auf Verlässlichkeit und Preistreue

Mit dem Galaxy S26 Plus verfolgt Samsung eine vorsichtige, aber nachvollziehbare Strategie. Das Unternehmen reagiert damit auf die Erfahrungen der vergangenen Saison und setzt wieder auf das vertraute Trio Base, Plus und Ultra. Die potenzielle Rückkehr zu stabilen Preisen könnte für viele Samsung-Fans ein positives Signal sein, ebenso wie der geplante Launch-Termin in San Francisco – ein vertrauter Schauplatz für die wichtigsten Produktpräsentationen des Konzerns. Wie sich die Entscheidung, auf größere Neuerungen beim Plus-Modell zu verzichten, am Markt auswirkt, bleibt abzuwarten. Die kommenden Wochen dürften zeigen, wie gut diese Strategie bei den Kundinnen und Kunden ankommt.

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